Ein alter Hase neu im Amt

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Harald Schulz aus Bad Arolsen wurde zum stellvertretenden Vhs-Direktor ernannt

FRANKENBERG. Sekt gab es gestern in den Räumen der Volkshochschule in Frankenberg - und das aus einem besondern Anlas s: Während einer kleinen Feierstunde wurde Harald Schulz aus Bad Arolsen zum neuen stellvertretenden Direktor der Kreisvolkshochschule Waldeck-Frankenberg ernannt - gleichzeitig wurde der 53-Jährige zum neuen Leiter der Vhs-Geschäftsstelle in Frankenberg berufen.

„Harald Schulz ist ein ganz alter Hase unter dem Dach der Volkshochschule", sagte vhs-Vorsitzender Dr. Siegfried Jopp bei der Vorstellung von Schulz. Dabei erinnerte Jopp daran, dass Schulz nun schon seit 18 Jahren für die Volkshochschule in Waldeck-Frankenberg tätig sei - zunächst seit 1990 als freier Dozent, zuletzt seit Juli 2007 als Leiter des Programmbereichs „Beruf und Karriere" mit Dienstsitz in Frankenberg.

Kompetent gearbeitet

Und zwischenzeitlich habe Schulz auch als Geschäftsführer des Kaufmännischen Ausbildungs- und Trainingszentrums gearbeitet, einer hundertprozentigen Vhs-Tochter. „Schulz hat dort immer engagiert und kompetent gearbeitet", hob Dr. Siegfried Jopp hervor.

Nach den Worten des Waldeck-Frankenberger Vhs-Direktors Manfred Mengel hat Schulz nun gleich ein „Bündel an Aufgaben und Verantwortlichkeiten": Neben der stellvertretenden Leitung der vhs in Waldeck-Frankenberg und der Vhs-Geschäftsstellenleitung in Frankenberg ist Schulz auch weiterhin als Programmbereichsleiter Beruf und Karriere tätig. „Durch seine Erfahrung fiel die Wahl schnell auf Schulz", sagte Mengel.

Ernennung und Entlassung

Beim Amtsantritt des Waldeck-Frankenberger Vhs-Direktors Manfred Mengel im Februar 2007 waren die Positionen seines Stellvertreters und des Geschäftsstellenleiters in Frankenberg unbesetzt geblieben. Diese Aufgaben hatte kommissarisch Ellen Mück, bei der Vhs in Frankenberg zuständige Fachfrau für Fremdsprachen, übernommen. „Mit der Ernennung von Schulz vollziehen wir heute gleichzeitig die Entlastung von Ellen Mück", sagte Mengel schmunzelnd - und überreichte der Fremdsprachenspezialistin als Dank für die Arbeit einen Blumenstrauß.

Ellen Mück wird sich nun wieder verstärkt um die Vhs-Sprachkurse kümmern.

Bildung für alle

„Bildung soll allen zugänglich sein", sagte Harald Schulz bei seiner Amtseinführung. Dabei erinnerte er daran, dass die vhs in Waldeck-Frankenberg 2007 insgesamt 992 Kurse mit 10 311 Teilnehmern abhielt. Unter dem Strich seien 23 857 Unterrichtsstunden gegeben worden. (mjx)

Quelle: HNA vom 14. November 2008


Vakanz beendet: „Alter Hase" neu im Amt

Harald Schulz ist neuer stellvertretender Leiter der Kreisvolkshochschule Waldeck-Frankenberg
Waldeck-Frankenberg (höh). Harald Schulz ist neuer stellvertretender Leiter der Kreisvolkshochschule Waldeck-Frankenberg. VHS-Vorsitzender Dr. Siegfried Jopp hieß den Bad Arolser in einer Feierstunde als „ganz alten Hasen unter dem Dach der VHS" willkommen.

Der 53-Jährige ist seit 1990 beim Kreisverband für Erwachsenenbildung angestellt. 1994 wurde er stellvertretender Leiter der Trainingsfirmen und 1997 Pädagogischer Leiter des Kaufmännischen Ausbildungs- und Trainingszentrums (KAT). 2001 wurde er Geschäftsführer der neu gegründeten KAT gGmbh, die Aus- und Weiterbildung von Arbeitsplatzsuchenden im kaufmännischen Bereich anbietet. Nach der Neuorganisation des KAT unter dem Dach der Beschäftigungsgesellschaft Waldeck-Frankenberg übernahm Schulz in 2007 die Leitung des VHS-Programmbereichs Beruf und Karriere mit Dienstsitz in Frankenberg.

Diese Funktion übt der neue stellvertretende Leiter der Kreisvolkshochschule auch weiterhin aus. Ferner ist er Geschäftsstellenleiter in Frankenberg. Beide Ämter waren im Zuge der personellen Änderungen  bei der Kreisvolkshochschule vakant. In den vergangenen zwei Jahren wurde die Hälfte des Personals aus unterschiedlichen Gründen ausgetauscht. Zurzeit sind zwölf Mitarbeiter hauptamtlich bei der Kreisvolkshochschule beschäftigt. An Ellen Mück, die die Aufgaben bisher kommissarisch übernommen hatte, überreichte VHS-Direktor Manfred Mengel zur Anerkennung ihres Engagements einen Blumenstrauß. „Bildung soil allen zugänglich sein" - mit diesem Zitat von Konfuzius 500 vor Christus erinnerte Schulz, dass dieses Thema schon seit Jahrtausenden aktuell ist. Bildung sei ein einzigartiges Produkt, das mit keiner anderen Dienstleistung zu vergleichen ist. „Die Besonderheit besteht darin, dass dieses Produkt gar nicht vom Anbieter hergestellt wird, sondern dass der Lernende es selbst in Eigenaktivität herstellen muss." Das „Produkt Bildung" bot die Kreisvolkshochschule im vergangenen Jahr in 992 Kursen und 23857 Unterrichtsstunden an und verzeichnete dabei 10311 Belegungen.

ZUR PERSON

Harald Schulz

(höh). Harald Schulz wurde 1955 in Korbach geboren, Nach der Fachoberschule absolvierte er seinen Zivildienst beim DRK in Korbach und begann 1988 eine Umschulung zum Industriekaufmann in den kaufmännischen Firmen der VHS. Der Vater eines Sohnes war dann als freier Dozent und ab 1990 als fest angestellter Ausbilder in den Trainingsfirmen tätig. Der 53-Jährige lebt heute in Bad Arolsen und ist in zweiter Ehe mit Gattin Monika verheiratet. Zu seinen Hobbys zählt er klassische Musik und Wanderungen in Waldeck-Frankenberg.

Quelle: WLZ vom 17. November 2008

 

Letzte Änderung am: 17.11.2008 um 09:59:38


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